Die ersten Spiele der diesjährigen
Fußballeuropameisterschaft zeigen es: Der moderne Fußball wird immer schneller,
dynamischer und athletischer. Kunststoffe spielen bei dieser Entwicklung eine
ganz entscheidende Rolle. So ist der aktuelle Turnierball zur Fußball-EM
komplett aus Kunststoff gefertigt. Seine heiß verklebte, nahtlose Oberfläche
mit Polymer-Beschichtung sorgt für eine gleich bleibend gute Spielkontrolle bei
allen Witterungseinflüssen. Auch Trikots und Schuhwerk sind maßgeschneiderte
Entwicklungen aus Kunststoff – und dadurch perfekt auf die Bedürfnisse eines Spitzenfußballers
ausgerichtet. Die Trikots sind reißfest und gleichzeitig leicht und
aerodynamisch optimiert. Dank einer speziellen Faserstruktur bleiben sie das
ganze Spiel über wasser- und schweißabweisend. Der moderne Fußballschuh besteht
mittlerweile zu 70 Prozent aus
Kunststoff und ist dadurch extrem leicht,
elastisch und bietet gleichzeitig optimale Stabilität für den Fuß. Stollen aus
Spezialkunststoff verringern das Gewicht weiter, passen sich den
Bodenverhältnissen an und halten ihre Form bei jedem Wetter.
In den Arenen der Fußballeuropameisterschaft garantieren
transparente Dachkonstruktionen aus Kunststoff, dass ausreichend Sonnenlicht
auf den Rasen fällt. Gleichzeitig sind die Fans vor Wind und Regen geschützt
und haben auch bei ungünstigem Sonnenstand beste Sichtverhältnisse. Bereits
beim Eröffnungsspiel war das ausfahrbare Kunststoffdach im Nationalstadion
Warschau im Einsatz. Gerade bei dieser Konstruktion war es wichtig, den Spagat
zwischen Leichtbauweise und Stabilität zu meistern: Ein
Quadratmeter des eingesetzten Kunststoffs kann problemlos mit einer Hand
angehoben werden – und trägt gleichzeitig Regen-, Wind- und Schneelasten von
bis zu 100 kg.
Und Kunststoffe dominieren auch die restliche
Fußballszene: Egal ob Tornetze oder Eckfahnen, rote und gelbe Karten, die
Trillerpfeife des Schiedsrichters, Schienbeinschoner, Tribünensitze oder
Drainagerohre unter dem Rasen, überall vertraut man auf die polymeren
Alleskönner.