Sonnenstrom von der Hausfassade
Sie sind gerade aus dem ländlichen Raum nicht mehr wegzudenken: Photovoltaikanlagen auf Hausdächern. Aus Sonnenenergie wird mittlerweile 3,5 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms gewonnen (Zahlen für 1. Halbjahr 2011), Tendenz steigend. Gut fürs Klima: Weil weniger Kohle in Kraftwerken verfeuert wird, gelangt weniger CO2 in die Atmosphäre. Ein Unternehmen aus Dresden arbeitet daran, dass bald auch die Hausfassade Strom erzeugt. Möglich machen das sogenannte organische Solarzellen. Diese sind millimeterdünn, biegsam, halb durchsichtig und federleicht – und somit selbst an Jalousien oder Autodächern einzusetzen. Die Zellen werden auf mehrere hundert Meter lange Kunststofffolien aufgedampft, ein relativ günstiger Werkstoff, aus dem u.a. Chipstüten bestehen. Derzeit liegt der Wirkungsgrad dieser Kunststoffsolarzellen, die über 30 Jahre halten, bei 9,8 Prozent.