Weltklimarat warnt, und Kunststoff könnte helfen

Weltklimarat warnt, und Kunststoff könnte helfen

Der Klimawandel kommt, so eine neue Studie des Weltklimarates. Bis 2100 steigen demzufolge die Temperaturen um bis zu fünf Grad. Das heißt: Heiße Sommer, warme, auch in unseren Breiten schneearme Winter. Es drohen, so die Wissenschaftler, Stürme, Hungersnöte und Seuchen. Der Ausstoß von Klimagasen müsse rasch reduziert werden, fordern die Experten. Dazu passt eine Studie, die die Denkstatt-GmbH im Aufrag der Kunststofferzeuger durchgeführt und bereits 2010 veröffentlicht hat.

Das Ergebnis dieser Studie „Die Auswirkungen von Kunststoffen auf Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen in Europa" ist eindeutig: Mit dem Einsatz von Kunststoff wird Energie gespart und Treibhausgase werden vermieden. Ohne Kunststoff würde umgekehrt sehr viel mehr Energie verbraucht. Nach den Denkstatt-Zahlen würde die Substitution von Kunststoff in ganz Europa den Energieverbrauch um etwa 2.100 Gigajoule erhöhen, die Menge der ausgestoßenen Treibhausgase würde dabei um 110 Millionen Tonnen CO-Äquivalente steigen.

Für die Zukunft sieht Denkstatt bei den Kunststoffen noch sehr viel Potenzial. Im Jahr 2020 könnten die geschätzten Nutzungsvorteile 9 bis 15 Mal höher sein als die Emissionen aus der Produktion und dem Abfallmanagement.

Sie können die Studie hier herunterladen.