22.09.2008: Kunstpreis des Kuratoriums der Kunststoff-Industrie: Werkschau des Videokünstlers Guiton in der Bremen eröffnet

Kunstpreis des Kuratoriums der Kunststoff-Industrie: Werkschau des Videokünstlers Guiton in der Bremen eröffnet

Bremen / Frankfurt am Main, 22. September 2008 – Rund 250 Gäste kamen zur Vernissage am 13. September 2008 in die Bremer Weserburg, das inmitten der Weser gelegene Museum für Gegenwartskunst. Ebenso wenig alltäglich wie die Lage des Museums ist auch die gerade eröffnete Ausstellung. Gezeigt wird eine umfassende Einzelausstellung des Bremer Videokünstlers und Hochschullehrers Jean-François Guiton, Preisträger des Kunstpreises des Kuratoriums der Kunststoff-Industrie.

Ungewöhnlich ist bereits der Kunstpreis selbst: Die mit 50.000 Euro ausgestattete Förderinitiative geht zunächst an ein ausgewähltes Ausstellungshaus, das sich um die Vermittlung von Gegenwartskunst verdient gemacht hat. Gemeinsam mit dem Haus wählt die Kunstpreisjury eine Künstlerpersönlichkeit aus, die sich nicht nur durch ein bemerkenswertes Werk, sondern auch durch erfolgreiche Lehrtätigkeit auszeichnet.

Mit Jean-François Guiton ist ein Künstler ausgewählt worden, der die Videokunst entscheidend mitgeprägt und gleichzeitig sein Können und seine Erfahrung seit über zehn Jahren als Professor zunächst in Straßburg und seit 1998 an der Bremer Hochschule für Künste weiter gibt. Die zahlreichen Besucher der Vernissage und die gut besuchte Pressekonferenz am Vormittag lassen einen weiteren Publikumserfolg für einen Preisträger des Kuratoriums der Kunststoff-Industrie erwarten.

Die Verleihung des Kunstpreises an die Bremer Weserburg und an Jean-François Guiton ist bereits die vierte Ehrung. Der Preis wird seit 2002 im Zweijahresrhythmus verliehen und ging bislang an das Städelsche Kunstinstitut in Frankfurt am Main, das eine Ausstellung zu Thomas Bayrle ermöglichte, an die Kunsthalle Düsseldorf, die Fritz Schweglers Werk ausstellte, und an die Galerie Neue Meister in Dresden mit einer Werkschau zu Martin Honert.

Das Kuratorium der Kunststoff-Industrie wurde im Jahr 2000 vom Kunststofferzeuger-verband PlasticsEurope (damals noch „Verband der Kunststofferzeugenden Industrie") gegründet. Das unabhängige Gremium, dem Persönlichkeiten aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen wie Politik, Kultur, Wissenschaft und Sport angehören, soll Industrie und Gesellschaft zum kritisch-konstruktiven Dialog zusammenbringen. Vorsitzende ist Staatsministerin a. D. Klaudia Martini. Vorsitzende der Kunstpreisjury ist die stellvertretende Vorsitzende und Berliner Literatur- und Kunstkritikerin Verena Auffermann.

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Kuratorium der Kunststoff-Industrie
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