Energieeffizienz

Kunststoffe sind in vielfacher Hinsicht öko-effizient. So isolieren sie beispielsweise wirksam Gebäude und sparen Heizenergie. Sie ermöglichen leichte und sichere Verpackungen, so dass weniger Waren verderben oder beschädigt werden. In Entwicklungsländern verderben bis zu 50 Prozent der Nahrungsmittel, bevor sie den Verbraucher erreichen. Die für Herstellung und Transport benötigte Energie ist damit verloren. In Europa verderben nur wenige Waren, auch dank effizienter Verpackungen aus Kunststoff. Kunststoff reduziert auch das Gewicht von Fahrzeugen und spart damit wertvollen Kraftstoff. Kunststoff hilft, erneuerbare Energien des Windes und der Sonne nutzbar zu machen - die riesigen Rotoren der Windräder sind aus Kunststoff, und keine Solarzelle kommt ohne Kunststoff aus.
Selbst am Ende ihrer Nutzungsdauer haben Kunststoffprodukte noch viel zu bieten – sie sind einfach zu wertvoll, um weggeworfen zu werden. Der Brennwert von Kunststoff ist ähnlich hoch wie der von Kraftstoff oder Heizöl. Kunststoffe können deshalb Öl als Primärrohstoff teilweise ersetzen. Die Kunststofferzeuger unterstützen ein ökologisch-ökonomisches, d.h. ökoeffizientes Abfallmanagement mit einem Verwertungsmix aller Arten der Abfallbehandlung, sei es die werkstoffliche, rohstoffliche oder energetische Verwertung.

Heute werden die meisten Kunststoffe aus Mineralöl hergestellt. Das ist sehr effizient, denn mit wenig Öl für die Kunststofferzeugung (4 bis 6 % des weltweiten Öl- und Gasverbrauchs) sparen wir eine weit größere Menge an Energie bei der Nutzung der entstandenen Produkte: weniger Heizöl durch Dämmung am Haus, weniger Kraftstoff durch leichtere Autos, weniger Strom durch moderne Technologien im Haushalt.
 

 

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