Marine Litter

Kunststofforganisationen aus aller Welt kämpfen gegen Marine Litter
Die „Joint Declaration for Solutions on Marine Litter" ist bislang von 69 Organisa­tionen der Kunststoff­industrie aus 35 Ländern unter­zeich­net worden.Das im Rahmen der 5. International Marine Debris Conference im März 2011 in Hawaii vorgestellte Papier umreißt klare Ziele für das Handeln der Industrie und wirbt für eine enge Zusammen­arbeit einer Vielzahl unterschiedlicher Akteure, um gemeinsam substanzielle Fort­schritte in Sachen Meeresschutz zu erzielen. In der im Rahmen der Erklärung umrissenen Sechs-Punkte-Strategie sind folgende Aktionen genannt:

  • Zusammenarbeit im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften zur Vermeidung von Meeres­abfällen.
  • Zusammenarbeit mit der Wissenschaft, um zu einem besseren Verständnis von Trag­weite, Herkunft und Auswirkungen von Abfällen im Meer und zu Lösungen zu gelangen.
  • Förderung umfassender, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen fußender politischer Vorgehensweisen, sowie der Durchsetzung bestehender Gesetze, um Meeresabfälle zu vermeiden.
  • Verbreitung des Best-Practice-Ansatzes in der Abfallwirtschaft, insgesamt und insbe­sondere in Küstenregionen.
  • Verbesserung der Möglichkeiten zur Verwertung von Kunststoffabfällen.
  • Begleitung von Transport und Vertrieb von Kunststoffgranulaten und Erzeugnissen an die Kunden der Kunststoffindustrie sowie zur Förderung dieser Praxis in der gesamten Lieferkette.

Die Deklaration zu Marine Litter dient der Kunststoffindustrie als Handlungsrahmnen und wurde in einen Aktionsplan übersetzt. Er besteht sowohl aus lokalen Projekten, die von nationalen Unterzeichnern durchgeführt werden, als auch aus globalen Initiativen, etwa der Einbindung internationaler Forscher oder der Kooperation mit UNEP. PlasticsEurope ist in verschiedenen Initiativen aktiv. Auf dieser Website gibt es weitere Informationen:

http://www.marinelittersolutions.com






 

 

 

 

 

 

 

 

 

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