Ressourcen effizient nutzen

Der Werkstoff Kunststoff kann zum effizienten Umgang mit Ressourcen sehr viel beitragen. Denn Kunststoffe sind effizient, sie sind Ressourcenschoner, sie sind nachhaltig. Dafür gibt es zahllose Belege. Autos, Busse und Bahnen und sogar Flugzeuge werden dank Kunststoff leichter und sparsamer. Mit Kunststoff gedämmte Häuser brauchen erheblich weniger Energie und helfen so mit, den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich zu verringern. Mit Kunststoff verpackte Waren sind hygienisch, sicher, und sie bewahren den Inhalt vor Beschädigung, Verschmutzung oder Verderb.

Kunststoffe werden heute insbesondere auch deshalb eingesetzt, weil man mit ihnen Ressourcen schonen und Energie sparen kann, kurz, weil sie wichtige Beiträge zur ökologischen Säule der Nachhaltigkeit leisten. Die Kunststofferzeuger stützen in der Tat alle drei Säulen der Nachhaltigkeit: die ökologische, die ökonomische und die soziale Säule.

PlasticsEurope Deutschland e.V., der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V., und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) verfolgen gemeinsam eine Initiative, um zu noch mehr Ressourceneffizienz in der Kunststoffindustrie beizutragen. Das Projekt ist in das nationale Netzwerk des Bundesumweltministeriums zur Ressourceneffizienz eingebunden und wird durch die Hans-Böckler-Stiftung gefördert. Im Rahmen von Interviews in der Wertschöpfungskette der verschiedensten Kunststoff-Anwendungsbereiche konnten Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Ressourceneffizienz abgeleitet werden, die in den jeweiligen Betrieben praktisch umzusetzen sind.

Wird ein Kunststoffprodukt nach dem Gebrauch irgendwann zu Abfall, kann es verwertet werden: werkstofflich, rohstofflich oder energetisch. Auch das ist ein wichtiger Beitrag zur Ressourceneffizienz.

"Kunststoff ... zum Wegwerfen zu schade": ein unterhaltsames, 3 Minuten langes Video erklärt, warum Kunststoffe Ressourcen schonen. Sie können das Video auf YouTube sehen: http://www.youtube.com/watch?v=Eow3WxTELyE

Wichtig zu wissen: Es gibt in den 28 EU-Ländern kein einheitliches System für den Umgang mit Kunststoffabfällen; manche Länder sind weit voraus, andere hinken deutlich hinterher. Während der europäische Durchschnitt der Kunststoffabfall-Verwertung bei etwa 62 % liegt – 38 % der Kunststoffabfälle werden deponiert – steht Deutschland mit 99 % Verwertungsrate neben der Schweiz, Dänemark und wenigen weiteren Staaten an der Spitze Europas. Um die Situation in der EU zu verbessern, hat PlasticsEurope ein Wissenstransfer-Projekt aufgesetzt, um Ansätze und Entwicklungen zur Verwertung speziell in Frankreich, Großbritanien, Polen und Spanien zu fördern.

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