Kunststoff ist ein recht junges Material. Erst in den 30iger Jahren des 20. Jahrhunderts startete die großtechnische Produktion. Dennoch hat Kunststoff zahlreiche Anwendungsbereiche erobert, und stets kommen neue hinzu. Kunststoff ist der Werkstoff der Innovation. Wichtige Treiber für den Kunststoffeinsatz sind die leichte Verarbeitbarkeit, maßschneiderbaren Eigenschafte und die niedrige Dichte, sprich das geringe Gewicht, plus das gute Preis-/Leistungsverhältnis.
Die Kunststoffindustrie ist mit ihren immer wieder aufs Neue innovativen Produkten ein entscheidender Problemlöser in vielen Bereichen, auch in Sachen Klimaschutz. Schäume zur effizienten Wärmedämmung von Gebäuden, Kunststofffenster, leichte, leistungsfähige Verpackungen, effizientere Autos und modernste Flugzeuge ermöglichen Energieeinsparungen, die den Energiebedarf für die Kunststofferzeugung ganz erheblich übersteigen. In der Gesamtbilanz trägt die Kunststoffindustrie somit erheblich zur Lösung des Klimaproblems bei: Kunststoff ist Klimaschutz
Solarzellen, Windräder und Elektro-Autos könnten ohne die Kunststoffindustrie und ihre Kundenindustrien kaum hergestellt werden. Gleichzeitig helfen sie neben dem Aspekt der Ressourcenschonung auch, Lösungen für weitere globale Herausforderungen bereitzustellen: Sie ermöglichen zum Beispiel innovative Gebäude- und Infrastrukturlösungen im Städtebau, gewährleisten sicheren und hygienischen Transport von Wasser, Lebensmitteln und anderen Konsumgütern, eröffnen neue Ideen für nachhaltige Mobilitätskonzepte im Personen- oder Gütertransport und vieles mehr.